Montag, 31. März 2008

16jährige strickt, die Zweite!

Gestern nach der Kommunion hatte ich auf allen ABs und Telefonen Anrufe in Abwesenheit, SMSen, e-mail von der 16jährigen Namensvetterin.
Sie hat bereits den Schaft gestrickt und möchte jetzt bitte und sofort übers Telefon wissen, wie man eine Ferse strickt.
Das da wird immer toller!
Ich glaube, ich biete einen Teenie-Strickkurs an!

Basar

Am 17. Mai habe ich beim Frühlingsfest der Zeitschenker in Koblenz (www.zeitschenker-koblenz.de) einen Stand mit meinen Kindersachen. Es ist auch für Zwillinge gesorgt.
Eine Freundin wird ihre handgesiedeten Seifen und handgemachten Badebomben verkaufen.

Samstag, 29. März 2008

Stricken gelernt

...heute habe ich einer 16jährigen gezeigt, wie man Socken strickt. Sie hat direkt in illustrer Runde beim Kaffeetrinken weitergestrickt und verkündet: Eh Mann, das ist voll obercool!
Wenn das mal nicht herrlich ist.
...und ich habe mir direkt ein paar neue Birkis bestellt. Nämlich die hier!

Yesterday...

...und plötzlich tut sich was im Hause Weber!

Gestern war ich den ganzen Tag unterwegs: Morgens für mein zweites Standbein - Hihi, hab ja nicht mal ein erstes! - nachmittags war ich gleich bei zwei Vorstellungsgesprächen in der gleichen Firma! Ich kam um 18 Uhr heim.
Zumindest sieht es bei der einen Stelle ganz gut aus: Ich bin bis jetzt die einzige Bewerberin, am Montag läuft die Frist ab. Wenn sich niemand mehr melden sollte, fange ich am Dienstag an. Ist das nicht mal cool! Allerdings auch wieder befristet :-(( Aber Gleitzeit! Ein unschlagbarer Faktor, wenn man ein Kind hat.

Pay it forward


Ich habs bei Janine entdeckt und mich kurzentschlossen eingetragen. Und so gehts:


Ich erkläre mich bereit, innerhalb der nächsten sechs Monate den drei Personen, die als erste auf diesen Eintrag kommentieren, ein selbstgemachtes Geschenk zukommen zu lassen. Es kann irgendwas selbstgemachtes sein, das irgendwann im Laufe des nächsten halben Jahres bei den Dreien eintrudelt. Ich stelle mir da so vor: handgefärbte Wolle, Strickfilz-Objekte, handgesiedete Seife, ... das waren jetzt mal nur meine allerersten Ideen. Ich werde aber sicher auf die Vorlieben der drei Gewinner eingehen ;-)


Wer will, wer hat noch nicht?
Prima wäre es natürlich, wenn die drei auch an der Aktion mitmachen uns sich ebenfalls bereit erklären, da mitzumachen!

Freitag, 28. März 2008

So, weiter gehts!

Nachdem ich Ostern mit Dienst und Kuchenbacken hinter mich gebracht habe und 11 Maschinen Wäsche erledigt habe, fühle ich mich so langsam wieder normal.
Meine Wohnung sieht immer noch aus wie ein Schlachtfeld, aber das ist jetzt im Stadium "Normaler Familienwahnsinn" angekommen.
Ein bischen aufräumen, saugen, wischen und schon kann der nächste Waschtag kommen. Ich habe normalerweise Waschtag, den Samstag, denn der große J. kommt am Freitag spät heim und braucht frische Wäsche, wenn er Sonntags abends wieder weg muss. Das hat auch was gutes, nämlich dass nur noch am Wochenende das Bügelbrett in meiner Küche steht.

Samstag, 22. März 2008

Danke, liebe Wollfee...



...ich habs gerade noch geschafft, Bilder zu machen! Allerdings ohne das Päckchen für den kleinen J.! <- Man beachte die Hand rechts oben im Bild!


Vielen lieben Dank für das nette und überraschende Ostergeschenk! Da wären:

- Ostereierkerzen

- Ostereier und -schäfchen von Lindt ( sie leben noch!)

- ein Kühlschrankmagnet mit Schafen

- Schafservietten

- Löffelschaum-Kaffee-Pads

- obergeile Sockenwolle mit Aloe-Vera > die werden als nächstes verstrickt

- versteckt in der Sockenwolle war diese kleine Dame, die mir ganz besonders gefällt


Ich verstehe diesen Keimling als Symbol meiner aufkeimenden Lebensgeister und fühle mich tief verstanden!

Vielen lieben Dank, liebe Wollfee! Ich wünsche Dir frohe Ostern und erholsame Tage vom Job!

PS: Als Beweis habe den Glücksklee mit aufs Bild genommen ;-)

Freitag, 21. März 2008

FROHE OSTERN

Ich bin bei den Bogenschützen in Dahn (www.bs-dahn.de) zu finden und deshalb stricktechnisch auf Eis gelegt.

Sonntag, 16. März 2008

Erziehung ohne Gewalt

Ich habe gerade den Bericht über Astrid Lindgren angesehen. Unsere ganze Familie ist - aus verschiedenen Gründen - großer Fan von ihr.
Was mich sehr beeindruckt hat, war ihre Rede über eine gewaltfreie Erziehung.
" Wer ohne Liebe erzogen wird, kann als Erwachsener nicht lieben!" (sinngemässes Zitat)

Ich zitiere:
"....
Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.
Sie, meine Freunde, haben Ihren Friedenspreis einer Kinderbuchautorin verliehen, und da werden Sie kaum weite politische Ausblicke oder Vorschläge zur Lösung internationaler Probleme erwarten. Ich möchte zu Ihnen über die Kinder sprechen. Über meine Sorge um sie und meine Hoffnung für sie.
Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.
Gibt es auch nur die geringste Hoffnung darauf, dass die heutigen Kinder dereinst eine friedlichere Welt aufbauen werden, als wir es vermocht haben? Und warum ist uns dies trotz allen guten Willens so schlecht gelungen?
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, welch ein Schock es für mich gewesen ist, als mir eines Tages - ich war damals noch sehr jung - klar wurde, dass die Männer, die die Geschichte der Völker und der Welt lenkten, keine höheren Wesen mit übernatürlichen Gaben und göttlicher Weisheit waren. Dass sie Menschen waren mit den gleichen menschlichen Schwächen wie ich. Aber sie hatten Macht und konnten jeden Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht wurden. So konnte es, traf es sich besonders unglücklich, zum Krieg kommen, nur weil ein einziger Mensch von Machtgier oder Rachsucht besessen war, von Eitelkeit oder Gewinnsucht, oder aber - und das scheint das häufigste zu sein - von dem blinden Glauben an die Gewalt als das wirksamste Hilfsmittel in allen Situationen. Entsprechend konnte ein einziger guter und besonnener Mensch hier und da Katastrophen verhindern, eben weil er gut und besonnen war und auf Gewalt verzichtete.
Daraus konnte ich nur das eine folgern:Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen. Warum aber waren denn nicht alle gut und besonnen? Warum gibt es so viele, die nur Gewalt wollten und nach Macht strebten? Waren einige von Natur aus böse? Das konnte ich damals nicht glauben, und ich glaube es auch heute nicht.
Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.
"Überall lernt man nur von dem, den man liebt",hat Goethe einmal gesagt, und dann muss es wohl wahr sein.Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind aber wider Erwarten eines Tages doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück, wenn seinen Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt. Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt, noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben - das ist erschreckend, aber es ist wahr.
Blicken wir nun einmal zurück auf die Methoden der Kindererziehung früherer Zeiten. Ging es dabei nicht allzu häufig darum, den Willen des Kindes mit Gewalt, sei sie physischer oder psychischer Art, zu brechen? Wie viele Kinder haben ihren ersten Unterricht in Gewalt "von denen, die man liebt", nämlich von den eigenen Eltern erhalten und dieses Wissen dann der nächsten Generation weitergegeben!
Und so ging es fort, "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben", hieß es schon im Alten Testament, und daran haben durch die Jahrhunderte viele Väter und Mütter geglaubt. Sie haben fleißig die Rute geschwungen und das Liebe genannt. Wie aber war denn nun die Kindheit aller dieser wirklich "verdorbenen Knaben", von denen es zur Zeit so viele auf der Welt gibt, dieser Diktatoren, Tyrannen und Unterdrücker, dieser Menschenschinder?Dem sollte man einmal nachgehen.
Ich bin überzeugt davon, dass wir bei den meisten von ihnen auf einen tyrannischen Erzieher stoßen würden, der mit einer Rute hinter ihnen stand, ob sie nun aus Holz war oder im Demütigen, Kränken, Bloßstellen, Angstmachen bestand.
In den vielen von Hass geprägten Kindheitsschilderungen der Literatur wimmelt es von solchen häuslichen Tyrannen, die ihre Kinder durch Furcht und Schrecken zu Gehorsam und Unterwerfung gezwungen und dadurch für das Leben mehr oder weniger verdorben haben. Zum Glück hat es nicht nur diese Sorte von Erziehern gegeben, denn natürlich haben Eltern ihre Kinder auch schon von jeher mit Liebe und ohne Gewalt erzogen. Aber wohl erst in unserem Jahrhundert haben Eltern damit begonnen, ihre Kinder als ihresgleichen zu betrachten und ihnen das Recht einzuräumen, ihre Persönlichkeit in einer Familiendemokratie ohne Unterdrückung und ohne Gewalt frei zu entwickeln.
Muss man da nicht verzweifeln, wenn jetzt plötzlich Stimmen laut werden, die die Rückkehr zu dem alten autoritären System fordern? Denn genau das geschieht zur Zeit mancherortens in der Welt. Man ruft jetzt wieder nach "härterer Zucht", nach "strafferen Zügeln" und glaubt dadurch alle jugendlichen Unarten unterbinden zu können, die angeblich auf zuviel Freiheit und zuwenig Strenge in der Erziehung beruhen. Das aber hieße den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und führt auf die Dauer nur zu noch mehr Gewalt und zu einer tieferen und gefährlicheren Kluft zwischen den Generationen.
Möglicherweise könnte diese erwünschte "härtere Zucht" eine äußerliche Wirkung erzielen, die die Befürworter dann als Besserung deuten würden. Freilich nur so lange, bis auch sie allmählich zu der Erkenntnis gezwungen werden, dass Gewalt immer wieder nur Gewalt erzeugt - so wie es von jeher gewesen ist.
Nun mögen sich viele Eltern beunruhigt durch die neuen Signale fragen, ob sie es bisher falsch gemacht haben. Ob eine freie Erziehung, in der die Erwachsenen es nicht für selbstverständlich halten, dass sie das Recht haben zu befehlen und die Kinder die Pflicht haben, sich zu fügen, womöglich nicht doch falsch oder gefährlich sei.
Freie und un-autoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selber überlässt, dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen. Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen.
Verhaltensnormen brauchen wir alle, Kinder und Erwachsene, und durch das Beispiel ihrer Eltern lernen die Kinder mehr als durch irgendwelche anderen Methoden. Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiss sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen. Liebevolle Achtung voreinander, das möchte man allen Eltern und allen Kindern wünschen.
Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben".
Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: "Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen."
Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben, "Meine Mutter will mir wirklich weh tun, und das kann sie ja auch mit einem Stein."
Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte: "NIEMALS GEWALT!"
Ja, aber wenn wir unsere Kinder nun ohne Gewalt und ohne irgendwelche straffen Zügel erziehen, entsteht dadurch schon ein neues Menschengeschlecht, das in ewigem Frieden lebt? Etwas so Einfältiges kann sich wohl nur ein Kinderbuchautor erhoffen! Ich weiß, dass es eine Utopie ist. Und ganz gewiss gibt es in unserer armen, kranken Welt noch sehr viel anderes, das gleichfalls geändert werden muss, soll es Frieden geben. Aber in dieser unserer Gegenwart gibt es - selbst ohne Krieg - so unfassbar viel Grausamkeit, Gewalt und Unterdrückung auf Erden, und das bleibt den Kindern keineswegs verborgen. Sie sehen und hören und lesen es täglich, und schließlich glauben sie gar, Gewalt sei ein natürlicher Zustand.
Müssen wir ihnen dann nicht wenigstens daheim durch unser Beispiel zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt?
Vielleicht wäre es gut, wenn wir alle einen kleinen Stein auf das Küchenbord legten als Mahnung für uns und für die Kinder:NIEMALS GEWALT!Es könnte trotz allem mit der Zeit ein winziger Beitrag sein zum Frieden in der Welt."
Quellen:"Astrid Lindgren" Ansprachen anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, ISBN 3-7657-0820-8

Ertappt...

...aber ich habe mich auch gerne ertappen lassen!
Nach einigen Hinweisen und einigem Augenzwinkern hat sie es doch erraten!
Ich freue mich sehr über Dich!
Herzlich willkommen!

gefilzt...


...für meine Wollfee.
Die Hülle ist schon etwas fusselig, aber dennoch heißgeliebt.
Da ich immer kochendes Wasser einfülle - JAHA, ich kann lesen, meine Erfahrung lehrt mich aber, dass es gehet - ist so eine Hülle perfekt, denn man verbrennt sich nicht die Füsse ;-)

Samstag, 15. März 2008

Hobbies...

...meine Wollfee hat Recht mit meinen Hobbies: Ich muss halt auch alles ausprobieren -> extrem neugieriger Mensch!
Was ich sonst noch so tue:
- ich nähe ab und an Patchworkdecken, so circa eine im Jahr und immer zu einem besonderen Anlass, z.B. zum 50. Geburtstag meiner Mutter
- ich schnitze meinem Sohn Spielzeugfiguren ähnlich denen von Ostheimer
- ich bearbeite Speckstein -> sehr gut zum Abbau von Ärger geeignet!
- ich siede Seife, nur für mich und ohne Zusatzstoffe
- ich mache Badebomben, nur für mich
- ich unterstütze die Jugendarbeit, indem ich als ehrenamtliche Helferin für zwei Wochen in den Sommerferien ein Zeltlager mitgestalte - da bin ich für den kreativen Teil verantwortlich, wer hätte das gedacht
- ich bin Mitglied im Elternbeirat unserer Kita -> Kuchen backen, verkaufen, etc.
- ich lese
- ich stricke
- ich färbe
- ich spinne
- ich webe bald!
- ich gebe meine Kurse
- ich nähe
- ich töpfere
- ich mache Puppen, immer nur für ein bestimmtes Kind
- ich stricke für Frühchen aus den Resten meiner Sockenwolle, aus Dankbarkeit, dass mein Kleiner trotz aller Vorhersagen genau richtig kam und uns das erspart blieb. So schicke ich immer an seinem Geburtstag ein Päckchen los!
- ich mache Schmuck, nur für mich, außer er passt mir nicht
- ich bin Mama
- und Partnerin
- und Hausfrau
- ich habe auch einen Beruf, den ich zur Zeit aber nicht ausübe, was aber auch nichts ändern würde.
...jetzt fällt mir nichts mehr ein! Aber ich bin mir sicher, dass das noch nicht das Ende ist.
Denn ich habe schon ein paar neue Ideen: Körbe flechten, Gebrauchsgegenstände schnitzen, im August besuche ich einen Kurs von Inge Bauer, in dem man lernt Kleidung an einem Stück zu filzen....

Freitag, 14. März 2008

Gestern...heute

gestern war ein guter Tag!

Ich habe meine Arbeit zu meiner Zufriedenheit erledigt, der Rest wird heute oder am Wochenende gemacht. Da stresse ich mich jetzt nicht.

Ich habe mich sehr über jemanden geärgert und dem entsprechend heftig meine Meinung kundgetan. Aber - oh Wunder - es kam nicht zum Supergau, sondern zu einer vernünftigen Aussprache mit allem drum und dran! Die endgültige "Erlösung" kam gestern per mail. DANKE!

Heute ist ein guter Tag!
- Der kleine J. ist im Kindergarten!
- Mein Bruder M. hat heute seinen 18. Geburtstag. Ich war bereits mit ihm auf der Führerscheinstelle, seinen Führerschein abholen. Diese Freude...
- Ich muss die Wolle für meinen Kurs wickeln und eintüten.
- Ich backe jetzt Muffins, weil die von gestern bereits vernichtet sind.
- Nach dem Kaffee heute mittag gehe ich in den Schnitzkurs, die Ostergeschenke müssen noch beendet werden.
- Der große J. kommt heim und hat dann erst mal Urlaub.
- JuHu!

Ich wünsche mir selbst und meiner Wollfee und überhaupt jedem ein wunderschönes Wochenende!

Donnerstag, 13. März 2008

Heute ist ein guter Tag!

Alles ist gut!
Murmel, murmel, murmel! Man solls sich es ja immer wieder sagen!

Heute habe ich rein gar nichts vor, deshalb muss mein Haushalt ein bischen dran glauben:
- Küche putzen -> erledigt
- Bad putzen
- Treppenhaus fegen und putzen
- Wohnung saugen -> erledigt
- Muffins backen für den 18. Geburtstag meines Bruders M. -> erledigt

Ausserdem würde ich vor Ostern noch gerne meine Fenster putzen, aber es stürmt dermassen, dass ich da heute auch nicht dran denken kann.

Vielleicht richte ich noch die Osternester für meine - gefühlte Million - Patenkinder.

Achja, meine Wollbestellung für den Kurs müßte heute auch noch eintreffen. Ich werde Stunden damit verbringen, die Wolle zu wickeln. Vielleicht kommt ja ein Tatort?!

Mittwoch, 12. März 2008

Liebe Wollfee

hier nun ein bischen ausführlicher:

Unser Schwedenurlaub ist der erste Urlaub seit 1999.
Danach haben wir beide studiert und in den Ferien gejobbt oder Praktika absolviert. Der große J. hat etwas länger als ich gebraucht: er hat bis 2006 studiert.
Ich war bereits 2000 fertig und hab direkt angefangen, zu arbeiten. Nach zwei Jahren kam der kleine J. und ich ging nur noch halbtags arbeiten. Die Betreuung haben sich meine Mutter und der große J. geteilt, wenn ich arbeiten war. Aber von so einem halben Gehalt und ein paar Ferienjobs kann man nicht wirklich gut leben. Wie sind stolz darauf, nicht vom Staat gelebt zu haben, sondern einfach durch sparen und einschränken es geschafft zu haben. Diese Erfahrung hilft mir auch heute noch oft. Der Gedanke: Brauche ich das wirklich? hat mich schon vor manchem unnötigen Kauf bewahrt. ...und ich hab gescheit kochen gelernt!
Als der große J. dann im August 2006 mit der Arbeit begonnen hat, mußten wir erst einmal unsere völlig desolate finanzielle Situation in den Griff kriegen. Wir haben ein zweites Auto gekauft, da seine Arbeitsstelle 300 km von zu Hause weg liegt, alle Elektrogeräte mussten neu beschafft werden, usw...
Nun endlich sind wir in der glücklichen Lage, uns unseren Traumurlaub zu schenken! Jahrelang haben wir davon geträumt, nach Schweden zu reisen! Zudem haben wir beide im Juni/Juli Geburtstag, so dass die Reise zusätzlich als gegenseitiges Geburtstagsgeschenk zu verstehen ist.
Und das Beste ist: Das Haus und die Fähre sind bereits komplett bezahlt!
Ich freue mich wie ein kleines Kind!

Frühlingsgefühle

stricktechnisch:
Ich erwische mich bei dem Gedanken, Trägershirts und Lochmusterröcke stricken zu wollen.

Aber zunächst mal müssen die Vorbereitungen dafür abgeschlossen werden:

Ab heute abend gehe ich zu den Weight Watchers. 14 kg müssen runter!
- Ich fühle mich nicht mehr wohl!
- Wenn das Kind schon 5 Jahre ist, hat man keine Ausrede mehr ;-)
- Aus gesundheitlichen Gründen!
- Wenn man schlanker ist, reicht weniger Wolle!!!

Ich bin echt motiviert und möchte nun auch meine alte Figur wieder haben!
...und schöne Lochmuster tragen können.

Dienstag, 11. März 2008

Gestrickt

Babyschuhe nach Saartjes Art.

Socken aus der Tausendschönwolle Farbe Glühwein.
Strickfilz-Hut mit grau-lila Nunofilz Blüte. Leider ist mir der Hut zu groß.

Hey Pippi Langstrumpf...

...Pippilotto Viktualia...Lalalala

Wie haben unseren Urlaub gebucht:

Am 01. Juni gehts auf nach Schweden, genauer Smaland! Da der kleine J. ein großer Fan von Astrid Lindgren ist, werden wie ihm ihre Welt zeigen.

Wohnen werden wir hier:
Es ist 30 km von Vimmerby entfernt. Ich bin schon sehr auf die Astrid Lindgren Welt und das Land überhaupt gespannt.

Montag, 10. März 2008

Vorstellungsgespräch

Heute 12.30 Uhr!
HIBBEL!

Donnerstag, 6. März 2008

Stricken

Ich stricke zur Zeit am zweiten Paar Socken aus Tausendschönwolle Glühwein. Sie sind wunderschön. Vor allem gefällt mir, dass ich zwei Paar in meiner Größe aus einem Knäuel stricken kann. JUBEL!
Aber es zieht sich wie Kaugummi, obwohl ich beim letzten Socken schon am Fuß bin. Noch 50 Reihen und die Spitze: Das mach ich heute!
Ausserdem möchte ich färben!
...und MUß Wäsche waschen.
...und das übliche Haushaltschaos...

Aber die Sonne lacht schon in meine Küche, da macht das arbeiten richtig Spass!

Überraschung...

...der große J. ruft an: er befinde sich auf der Autobahn Richtung Köln, aber die Firma könne er mir nicht nennen. Wenn er 2 Stunden anrufe, soll ich machen, was er sagt.
Ich bringe also wie immer den kleinen J. ins Bett, räume noch ein bischen rum und stricke auf der Couch, bis das Telefon klingelt: Der große J.!
Er bittet mich in die Küche zu gehen - komisch, ins Büro hätte ich ja noch verstanden, aber Küche!
Geh zum Lichtschalter - nö, das Licht ist schon an!
Doch, tu es! - Also gut! Ist eine Katze bei Dir?............Miauen im Hintergrund
Ja! - Komisch!
Bist Du beim Lichtschalter? - Jahaaaaaaaa! Und nun?
Drück auf den Türöffner! - HÄÄÄ?
Machs! - OkOk! ..........betätige Türöffner.......es summt..........ich rufe: Wer ist da? und höre mich selbst durchs Telefon! Blitzschnell gefolgert: Der große J. ist da!
Zwei Tage Urlaub, der sonst verfallen wäre, hat er überraschenderweise ganz schnell nehmen können und mich damit überrascht!
Zur Feier des Tages waren wir Essen: Frischgemachte vegetarische Canelloni mit Ricotta und Spinatfüllung! Ein Traum!

Dienstag, 4. März 2008

Der rote Sack

Der kleine J. hat Mülltrennen gelernt.
Wir sitzen abends in der Pizzeria, draußen ist es dunkel und die Leute räumen ihre gelben Säcke raus. Der kleine J. schaut gebannt durchs Fenster zu.
Bei jedem Sack jauchzt der Kleine: "Mama, schau, ein gelber Sack!"
Ein Bekannter sitzt bekleidet mit einer roten Jacke in der Pizzeria, sein Spiegelbild an der Scheibe.
Der kleine J. sieht das Spiegelbild und ruft verzückt:" Mama, schau, ein roter Sack!"
Dieser Ausdruck "roter Sack" hängt diesem Mann bis heute an und hat sich zur Bezeichnung für Männer mit roten Oberteilen entwickelt.
...und in dem roten Elektroladen gibt es viele davon ;-)

Liebe Wollfee

Zunächst vielen lieben Dank für Deine Karte. Ich werde Deine Fragen hier beantworten, das fällt mir irgendwie leichter.
Der Sturm hat uns verschont, zum Glück liegt unser Dorf in einem Kessel, da fegt der Sturm schön oben drüber. Allerdings ist es immer noch genug, damit das ganz Haus wackelt. Wir sind - die längste Zeit - Dachgeschossbewohner mit Dachfenstern. Der kleine J. kriegt regelrechte Panikattacken, wenn Regen oder Hagel auf die Fenster trommelt. Ich kanns verstehen, es hört sich wirklich schlimm an. Ich bete immer, dass kein Fenster durchbricht.
Auch ich bin vom Wochenende gerädert, aber das hat verschiedene Gründe:
- Donnerstag auf Freitag: Strickkurs! Ich bin erst um 1 Uhr nach Hause gekommen, Babysitter nach Hause gebracht, Kind wach geworden, 40 ° Fieber, die ganze Nacht Wache gehalten, Wärmflaschen und Tee gemacht,...
- Wochenende: Kinder soweit wieder hergestellt, aber zwei Freundinnen kommen zum Kreativwochenende, wir haben viel gelacht, getrunken und Seelenhygiene betrieben. Es ist gut, solche Freundinnen zu haben! Aber jeweils erst um 2-3 Uhr ins Bett gefallen.

Heute habe ich wieder meinen Kinderkurs:
Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Kinder begrenzt. Die Kids färben ihre Wolle mit Lebensmittelfarbe, basteln sich ihre Nadeln und lernen rechte Maschen stricken.
Bei den Erwachsenen habe ich 3 verschiedene Kurse:
- Stricken für Einsteiger
- Erst gestrickt, dann gefilzt
- Socken stricken leicht gemacht
Hier ist die Teilnehmerzahl jeweils auf 12 begrenzt.
Die Kurse finden an der Familienbildungsstätte statt, aber ich organiesere immer mal wieder kreative Frauenwochenenden. Dabei werden keine Kurse gegeben, sondern jede kann mitbringen, was sie machen möchte. Das Ziel ist es, dem Alltag zu entfliehen, zu entspannen, Dinge zu tun, die im Alltag untergehen, mit Gleichgesinnten zu quatschen, sich Sorgen von der Seele reden und ganz banal für Muttis mit kleinen Kindern: einfach mal eine Nacht durchschlafen. Wir verwöhnen uns gegenseitig mit leckerem Essen und Getränken und gewinnen die Erkenntnis, dass Mamasein ein anzuerkennender Job ist ;-) ! Die Frauen sollen einfach wieder motiviert in den Alltag gehen!

Das mit den kostenlosen Stricktreffen ist so eine Sache! Ich finde, man sollte sein Wissen und Können nicht einfach so verschenken. Das unterstützt das Vorurteil, Handarbeiten seien nichts wert. Leute, die für einen Kurs bezahlt haben, sind viel motivierter und die Kurse verlaufen ruhiger. Ausserdem entwickeln sie ein Gefühl für die Wertigkeit dieser Arbeit.

Die Arbeit am Webstuhl wird noch eine Weile dauern, weil ich keinen Platz habe, um ihn stehen zu lassen. Aber in unserer neuen Wohnung, genau zwei Stockwerke tiefer - mutig, gell - habe ich dann ein Wollzimmer.

...und einen echten Holzofen...und eine Terasse....ich träume schon vom Färben auf der Terasse!

Bilder zum Wollfeepäckchen


Der Glücksklee ist eingepflanzt, der Kaffe getrunken, die Gummibärchen vernichtet, die PostIts fast leer...ein vollkommen gelungenes Geschenk!

Technik bezwungen...

...auch wenn ich mich als technisch begabten Menschen ansehe:
Es gibt gewisse Dinge, gegen die ich mich sperre, z.B. irgendwelche elektrischen Geräte kaufen, anschließen, installieren oder programmieren.
Nicht, dass ich es nicht könnte:
Aber ich mag es einfach nicht und solange man jemanden hat - nämlich den großen J., idealerweise Bachelor auf diesem Gebiet - der das für einen tut, braucht man nicht in die Gänge zu kommen. Nun aber ist dieser Mann berufstätig und nicht genau dann verfügbar, wenn mir ein Pups im Hirn quersteckt.
Also was macht man:
Ich arrangiere mich mit der Technik, betrete den gehassten roten Elektroladen und kaufe ein Kartenlesegerät. Ist es wirklich wichtig zu wissen, welches Kartenformat in meinem Handy ist? Müssen nicht die roten "Säcke", wie mein Sohn sie nennt (aber das ist eine andere Geschichte), sowas wissen. DOCH, meiner Meinung nach schon! ...und siehe da, ein freundlicher junger roter Sack hat mir sehr geholfen, erklärt wie es geht, usw,.....
Lange Reder, Kurzer Sinn: Es gibt in Zukunft auch Bilder, wenn der große J. zusammen mit meiner heißgeliebten Digitalkamera unterwegs ist.